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Rumänien
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Der Name unseres Gymnasiums ist "Decebal".
Decebalus (ursprünglich Diurpaneus) war der König der Daker und organisierte den dakischen Staat nach eineinhalb Jahrhunderten des Niedergangs nach dem Tod des Königs Burebista neu.
Im Jahr 87 entsandte der römische Kaiser Domitian vier oder fünf Legionen, um die Daker zu bestrafen und Dakien zu erobern. Die Römer wurden besiegt. Daraufhin änderte Diurpaneus seinen Namen in Decebalus ("so stark wie zehn Männer").
PROJEKTWOCHE IN OSTRITZ-ST.MARIENTHAL
Eine Gruppe Schüler aus dem Nationalen Colleg Decebal aus Deva ( Rumänien) hat im Zeitraum 9-14.11.2009 an einem Seminar in Ostritz (Deutschland) teilgenommen.Da befanden sich auch Schüler aus Ungarn ,die auch wie die ersten, aus einer der 40 Schulen aus Europa kommen, die am Projekt UMWELT BAUT BRÜCKEN-JUNGE EUROPÄER IM DIALOG beteiligt sind.
Die Eindrücke der Schüler kann man hier weiter lesen.
Sankt Marienthal
Das Kloster Sankt Marienthal befindet sich am Rande der Stadt Ostritz, an der Grenze Deutschlands mit Polen. Ostritz ist eine Stadt mit 3000 Einwohner, wo die Ökologie den Ausgangspunkt ihrer Entwicklung hat. Das Kloster datiert aus dem Jahre 1234 und ist seit dieser Zeit ein Nonnenkloster. Obwohl in diesem Kloster mehrere Überschwemmungen waren, wohnen auch heute Nonnen in dem Gebäude. Es sind nur noch 15 geblieben, die einsam leben und 7 Stunden pro Tag beten. Es wurde hier ein neues Gebäude gebaut und jetzt werden dort Projekte geführt und Touristen bewirtet.Die Nonnen backen das Brot für die Kantine und waschen die Wäsche aus den Zimmern. Es gibt hier auch verschiedene Spiele für die Gäste und sie haben die Chance die Schönheit der Natur zu bewundern.
DER EUROPATAG
Nach dem Treffen mit unseren ungarischen Kollegen und der Vorstellung der Projekte über Rumänien, Deva und unserem Colleg, folgte der Europatag.
Im Foto kann man die erste Übung betrachten.
Die erste Übung war das Zeichnen des Hauses Europa. Von Anfang an haben wir festgestellt, dass das Leben in einer Gemeinschaft schwer ist.
Danach mussten wir in einer zweiten Übung verschiedene Fragen mit je einem Partner aus Ungarn besprechen. Die Fragen wurden von den deutschen Lehrern zusammengestellt, und wir mussten unsere Meinungen äußern und untereinander diskutieren.
Die dritte Übung war ein Spiel – das Europa-Quiz. Zusammen mit einem unserer ungarischen Partner haben wir ein paar Fragen in Bezug auf die EU beantwortet und sehr viele neue Sachen erfahren. Die Diskussion über Europa und dessen Probleme verlief in Zweiergruppen , als wir versucht haben die Fragen der Lehrer zu beantworten.
Einige interessante Fragen waren :´´Welche Rolle spielt die EU in deinem Alltag ?´´,
´´Was meint ihr über die Euro als nationale Währung?´´,” Spürt ihr dass ihr mehr Rumänen/ Ungarn als Europäer seid?´´, ´´Sollten auch andere Länder an die EU angeschlossen werden ,oder sollte die Ausbreitung der EU aufhören?´´ und andere solche Fragen aus der Politik.
Jeder Schüler hat sich bemüht die Fragen bestens zu beantworten…
Man kam zur Schlussfolgerung dass die Schüler die politischen Probleme verstehen und Lösungen finden können, aber auch dass sie daran zweifeln direkt an Entschlüsse teilnehmen zu können oder die Entschlüsse der Politiker beeinflussen zu können.
Dieses erste Treffen mit den ungarischen Mitschülern war angenehm und hat bewiesen dass zwei verschiedene Völker, mit ganz verschiedenen Sprachen gemeisam im Haus Europa leben können, vor allem wenn sie die gemeinsame Sprache –Deutsch , natürlich- sprechen.
Am Nachmittag haben wir alle die Stadt Goerlitz besucht, wo wir eine Stadtführung hatten. Wir haben sowohl die interessante Geschichte der Stadt, als auch die Gastfreundlichkeit der Bewohner, ein Beispiel für wahre Europäer, kennengelernt.
Umweltschutz
Wir müssen heute anfangen, neu zu denken, weil in der wahren Zukunft die Erdöl- und Erdgasreserven der Erde ausgehen werden. Ohne alternative Energiegewinnungsprojekte wird die Menschheit um die letzten Ressourcen kämpfen und sich selber Schaden anfügen.
Um das zu verhindern, macht Ostritz- ST. Marienthal einen ersten Schritt. Die Stadt benutzt nur erneuerbare Energiequellen und ist somit eine Ökologie- Modellstadt. Eine große Rolle spielt das Beachten der drei Schwerpunkte: der soziale, der wirtschaftliche und der ökologische Aspekt, infolge dessen der reibungslose Verlauf des Betriebes nachhaltig ist. Wenn einer der drei Kriterien nicht befolgt wird, zum Beispiel wenn eine Energiequelle die Umwelt schützt und viele Menschen beschäftigt, aber keinen Profit erzielt, wird das Gleichgewicht gebrochen und in diesem Fall wird bankrott erziehlt. Wind- und Wasserenergie zu benutzen ist zwar teurer als Kohle zu verbrennen, aber wenn man die Nebenkosten (Schaden für Ökologie) dazuzählt, ist der Strom aus Regenerationquellen preiswert.
Ostritz ist ein sehr gutes Beispiel für effizienten Umweltschutz : das Biomasseheizkraftwerk, das Wasserkraftwerk und die Windräder stellen mehr Energie als nötig für die Stadt her.
Die Kinder werden in einer modernen ökologischen Grundschule dazu erzogen, die Umwelt zu respektieren und zu erhalten. Die Lehrer werden auch speziell umweltpädagogisch geschult und begeisterte Eltern beteiligen sich gerne an Schulprojekte .



