Umwelt baut Brücken ist ein europäisches Umwelt- und Medienprojekt unter der Schirmherrschaft von
- Staatspräsident Georgi Parwanow (Bulgarien),
- Bundespräsident Christian Wulff (Deutschland),
- Staatspräsident Ivo Josipović (Kroatien),
- Staatspräsident Traian Băsescu (Rumänien),
- Staatspräsident Abdullah Gül (Türkei) sowie von
- Staatspräsident Pál Schmitt (Ungarn).
25 Schulen aus Deutschland und 25 Schulen aus Bulgarien, Kroatien, Rumänien, der Türkei und Ungarn bilden bilaterale Partnerschaften und arbeiten gemeinsam zu den Themen “Nachhaltigkeit und Umwelt“, “Europa“ und “Medien“.
Projektpartner und -förderer:
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und
- die Zeitungen Cumhuriyet (Türkei),
- Milliyet (Türkei),
- Népszabadság (Ungarn),
- Romania Libera (Rumänien),
- Trud (Bulgarien),
- Večernji List (Kroatien), sowie die deutschen Zeitungen
- Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,
- Frankfurter Neue Presse,
- Kölner Stadt-Anzeiger,
- Märkische Oderzeitung,
- Mittelbayerische Zeitung,
- Neue Osnabrücker Zeitung,
- Ostsee-Zeitung,
- Rhein-Main Zeitung,
- Schwäbische Zeitung und
- Südwest Presse.
Projektmanagement: IZOP-Institut & Zentrum für Umweltkommunikation der DBU.
Projektschwerpunkte und Ziele
1. Interkulturelle Kompetenz durch persönliche Begegnungen
Die Projektgruppen der Partnerschulen besuchen sich gegenseitig und leben in dieser Zeit in den gastgebenden Familien. Dadurch lernen sie Land und Leute persönlich kennen und erhalten einen authentischen Einblick in das Alltagsleben. Sie entdecken und erfahren Gemeinsamkeiten ebenso wie Unterschiede, hinterfragen selbstkritisch vorgefasste Meinungen, lernen sich gegenseitig besser verstehen und üben sich praxisnah in Empathie, Toleranz und Solidarität.
2. Heranführung von Jugendlichen an aktuelle Umweltthemen
In ihrer Vorbereitung auf und während der journalistisschen Recherche beschäftigen sich die Schüler/innen intensiv mit einem aktuellen Umweltthema. Sie lernen, Bezüge zwischen regionalen Umweltveränderungen und -projekten und globalen Umweltthemen herzustellen und diese in einen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Dabei behandeln die Schüler/innen anspruchsvolle Themen aus allen Bereichen: von Klimawandel und Energie über Wasser und Abfall bis hin zu Naturschutz und Umweltbildung.
3. Schärfung des Umweltbewusstseins und Förderung von Gestaltungskompetenz
Wie „richtige Journalisten“ recherchieren die Schüler/innen dann gemeinsam ein konkretes Nachhaltigkeits- oder Umweltprojekt in der Region der gastgebenden Schule. Über die Ergebnisse der Recherche berichtet jede Projektgruppe für eine große Zeitung in ihrem Heimatland. Die Schüler/innen reflektieren und bewerten dadurch interdisziplinäre Themen der nachhaltigen Entwicklungen und bereiten diese für Dritte auf. Sie arbeiten häufig in kleinen Teams und können so ihre Vorstellungen zu Lösungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen diskutieren.
4. Medienkompetenz und Leseförderung
Im Rahmen eines medienpädagogischen Lehrgangs setzten sich die Schüler/innen intensiv mit dem Medium Zeitung und weiteren Medien auseinander. Durch regelmäßige Zeitungslektüre verbessern sie nicht nur ihre Lese- und Sprachkompetenz sondern auch ihre Allgemeinbildung. Sie lernen zudem, mit Medien kritisch(er) umzugehen und sie als Plattform für eine breitenwirksame Kommunikation über Themen nachhaltigen Entwicklung zu nutzen. Sie lernen das journalistische Handwerk kennen, erfahren welche Anforderungen an Zeitungen gestellt werden und erlangen Kompetenzen zur Bewertung von Medienbeiträgen. Mit ihrer umfassenden Berichterstattung in den Zeitungen wirken sie zudem selbst als Multiplikatoren des Nachhaltigkeitsprinzips und der europäischen Idee.


